Das Haus des Apfels

Seit dem Jahre 1990 befindet sich auf dem Anwesen der Familie Kelz in Harl in mitten des Apfellandes das steirische Obstbaumuseum das „Haus des Apfels" Dieses wurde auf rege Initiative des Verbandes „Steirische Apfelstraße" ins Leben gerufen und als „lebendiges Museum" konzipiert.
Direkt an der Einfahrt begrüßt einen schon das größte Schaustück unseres Museums, ein stattlicher Wetterturm. Im Freigelände finden Sie einen beschriebenen Obstgarten mit alten Sorten, Schautafelm mit den Schädlingen und Nützlingen, ein Bienenhaus mit Schaubienenstock und ein Preßhaus mit dem Abakuskeller, wo bekanntlich der weltbeste Apfelschnaps, der mystische „Abakus" gelagert wird.

PanoramabildMuseumVirtueller Rundgang

Im Innenbereich befindet sich eine ständige Schausammlung in der man viel Wissenswertes über den Apfel und Obstbau im Allgemeinen erfahren kann. Die große Bedeutung des Apfels in der Kunst, in Mythologie, Religion und Brauchtum wird ebenso beleuchtet, wie Pflanzenschutz, Hagelabwehr, Verarbeitung, Vermarktung, Transport und die Erntearbeit. Im Museum präsentiert sich „Der Apfel im Wandel der Zeit", vom Neolithikum (Steinzeit bis ins 20. Jhdt.. Beschrieben werden erste urgeschichtliche Apfelfunde, Überlieferungen aus der Römerzeit bis zur Völkerwanderung. Apropos Römerzeit: In der Pucher Kirchenmauer befindet sich ein Stein mit einem Bild einer Frau, die einen Apfel hält. Damit wurde der Apfelanbau in dieser Region erstmals historisch belegt. Weiters werden Themen wie „Entwicklung, Lagerung und Sortierung" behandelt